kut
11.03.2008, 17:36
Die Firma Panini hat schon früh angefangen, die bunten Klebebildchen zu drucken: 1961 hat sie in ihren „Wundertüten“ die erste Kollektion mit Fußballerbildchen auf den Markt gebracht und mit Klebealben die Sammelwut der Fans gepuscht. Mehr als 20 Milliarden Abziehbilder allein mit Fußballern wurden seither produziert. Unumstrittener Weltmarktführer ist Panini in diesem Geschäft schon seit langem. Die italienische Post hat die 45-jährige Erfolgsgeschichte der „figurine“ oder der „fifi“, wie die Sticker hier heißen, kürzlich zu einem Klebebild der besonderen Art verarbeitet: Sie vertreibt eine Jubiläumsbriefmarke. Und Panini selbst legt dieses Jahr bereits sein zehntes WM-Spezialalbum vor.
Alles begann in einem Zeitungskiosk in Modena. Er gehörte den Brüdern Giuseppe, Benito, Franco Cosimo und Umberto Panini, denen, von Berufs wegen, die damals üblichen Tütchen-Sammelbilder in die Hand fielen. Diese Erfindung aus Paris gab es bereits seit 1867, meist in Verbindung mit Zigaretten. Die Paninis beschlossen, sie mit jenem Sport zu füllen, der in Italien als der einzig wahre gilt: mit Fußball.
Der erste Kicker, der zu Panini-Ehren kam, war Bruno Bolchi, Kapitän von Inter Mailand – damals noch in Schwarzweiß. Dann fanden die Paninis einen Fototechniker, der die Konterfeis kolorierte. Ende der 60er Jahre machten sie den Fans das Kleben leichter, indem sie die Kartonbildchen gleich mit Fotoecken auslieferten. 1970, zur WM in Mexiko, trat das Unternehmen erstmals international an, und 1974 verkauften sie auf Anhieb in Deutschland drei Millionen Tütchen. Neben Fußballern drucken sie noch vieles andere: Micky Maus und Donald Duck, Tiere, Flugzeuge, Barbie, Schlümpfe, Pokemon, auch Filmhelden wie Harry Potter und den König der Löwen.
Aber wie sollte man die verschiedenen Sammelmotive gleichmäßig auf die Tüten aufteilen? Anfangs lösten die Brüder Panini das Problem eher landwirtschaftlich: Sie verstreuten alle Bildchen auf einer großen Fläche, dann kamen Arbeiter mit Schaufeln und warfen sie so lange gegen die Wand, bis eine gleichmäßige Vermischung angenommen werden konnte.
Mathematisch exakt wurden die Sticker erst mit der „Fifimatic“ verpackt – einer Erfindung von Umberto Panini, die garantieren soll, dass in keiner Tüte ein doppelter Spieler vorkommt und dass in den einzelnen Aufstellkartons beim Händler auch alle 596 Motive des aktuellen WM-Albums vorhanden sind.
Alles begann in einem Zeitungskiosk in Modena. Er gehörte den Brüdern Giuseppe, Benito, Franco Cosimo und Umberto Panini, denen, von Berufs wegen, die damals üblichen Tütchen-Sammelbilder in die Hand fielen. Diese Erfindung aus Paris gab es bereits seit 1867, meist in Verbindung mit Zigaretten. Die Paninis beschlossen, sie mit jenem Sport zu füllen, der in Italien als der einzig wahre gilt: mit Fußball.
Der erste Kicker, der zu Panini-Ehren kam, war Bruno Bolchi, Kapitän von Inter Mailand – damals noch in Schwarzweiß. Dann fanden die Paninis einen Fototechniker, der die Konterfeis kolorierte. Ende der 60er Jahre machten sie den Fans das Kleben leichter, indem sie die Kartonbildchen gleich mit Fotoecken auslieferten. 1970, zur WM in Mexiko, trat das Unternehmen erstmals international an, und 1974 verkauften sie auf Anhieb in Deutschland drei Millionen Tütchen. Neben Fußballern drucken sie noch vieles andere: Micky Maus und Donald Duck, Tiere, Flugzeuge, Barbie, Schlümpfe, Pokemon, auch Filmhelden wie Harry Potter und den König der Löwen.
Aber wie sollte man die verschiedenen Sammelmotive gleichmäßig auf die Tüten aufteilen? Anfangs lösten die Brüder Panini das Problem eher landwirtschaftlich: Sie verstreuten alle Bildchen auf einer großen Fläche, dann kamen Arbeiter mit Schaufeln und warfen sie so lange gegen die Wand, bis eine gleichmäßige Vermischung angenommen werden konnte.
Mathematisch exakt wurden die Sticker erst mit der „Fifimatic“ verpackt – einer Erfindung von Umberto Panini, die garantieren soll, dass in keiner Tüte ein doppelter Spieler vorkommt und dass in den einzelnen Aufstellkartons beim Händler auch alle 596 Motive des aktuellen WM-Albums vorhanden sind.